Die Zulassung des PRIMA-Netzhautimplantats durch die Europäische Union ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Mikroelektronik die Entwicklung innovativer Medizintechnologien ermöglicht.
Das System kombiniert einen in die Netzhaut implantierten Mikrochip mit einer intelligenten Brille, die über eine Kamera Bilder erfasst und in elektrische Signale umwandelt. Dadurch kann das Sehvermögen von Patientinnen und Patienten mit geografischer Atrophie infolge altersbedingter Makuladegeneration teilweise wiederhergestellt werden.
Dieser Meilenstein unterstreicht die zentrale Rolle der Mikroelektronik, eingebetteter Systeme und intelligenter Sensortechnologien bei der Entwicklung medizinischer Lösungen der nächsten Generation. Gleichzeitig zeigt er, welchen Beitrag technologische Innovationen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Lebensqualität leisten können.
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