Die Besuche fanden am 2. und 4. Februar statt und umfassten sechs Klassen der Escola Secundária José Estevão aus den Ausbildungsrichtungen Netzwerke, Fachinformatiker für Systemintegration sowie Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Insgesamt nahmen mehr als 80 Schülerinnen und Schüler teil und erhielten die Möglichkeit, die Arbeitsweise des Unternehmens HFA aus nächster Nähe kennenzulernen sowie Einblicke in die Tätigkeitsbereiche von Unternehmen wie TRC und PICadvanced zu gewinnen, die ebenfalls Projektpartner sind.
Direkter Kontakt mit der industriellen Praxis
Während der Besuche begleiteten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Phasen des Produktionsprozesses elektronischer Geräte für Bereiche wie Mobilität, Beleuchtung und Luft- und Raumfahrt, unter anderem. Die Erfahrung ermöglichte ein Verständnis für das Zusammenspiel von Elektronik, Automatisierung und Qualitätskontrolle in einem realen industriellen Umfeld.
Darüber hinaus wurden folgende Bereiche vorgestellt:
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Der Bereich Verpackung und Logistik mit Erläuterungen zu Lagerverwaltung und Auftragsorganisation;
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Der Programmierbereich, der für die Automatisierung und Optimierung der Produktionsprozesse wesentlich ist und höhere Präzision sowie Fehlerreduktion gewährleistet;
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Der Einsatz von 3D-Druck bei der Herstellung kundenspezifischer Bauteile und Lösungen, wodurch die Bedeutung von Rapid Prototyping und Anpassung an spezifische Kundenanforderungen deutlich wurde.
Umsetzung der Ziele des Electronic Labs
Diese sechs Besuche stellen einen konkreten Fortschritt bei der Erreichung der im Rahmen der Mikroelektronik-Agenda definierten Ziele des Electronic Labs dar, insbesondere:
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Stärkung der technologischen Kompetenz im Bereich Mikroelektronik bei jungen Schülerinnen und Schülern;
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Förderung des direkten Kontakts mit Unternehmen des Sektors;
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Unterstützung der beruflichen Orientierung in strategisch wichtigen Technologiefeldern;
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Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Unternehmen und dem regionalen Innovationsökosystem.
Im Anschluss an die Besuche äußerten die Lehrkräfte Interesse an der Entwicklung einer praktischen Aktivität, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, das erworbene Wissen anzuwenden. Das Electronic Labs befindet sich daher in Abstimmung mit der Schule, um eine Initiative in den Bereichen Elektronik, Programmierung und Maker-Kultur umzusetzen, die die Montage von Bauteilen umfasst, die mittels 3D-Druck und Laserschneidtechnik hergestellt wurden.
Diese praktische Fortsetzung unterstreicht das Engagement von Inova-Ria im Rahmen der Mikroelektronik-Agenda, insbesondere bei der Schaffung von Ausbildungsangeboten, die auf die realen Bedürfnisse der Industrie abgestimmt sind, und trägt zur Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte sowie zur nachhaltigen Entwicklung des regionalen Technologieökosystems bei.
Das Electronic Labs hat bereits mehr als 1.000 Schülerinnen und Schülern den direkten Kontakt mit der Mikroelektronikindustrie ermöglicht.
